Mit Herz und Mund woll’n wir ein Loblied singen…

…denn wir erwarten eine frohe Kunde!

Im Kachelofen knistert ein wärmendes Feuer, Kekserlduft liegt in der Luft… Ja, nun ist sie wieder da, die besinnlichste Zeit im Jahr. Mit Advent, vom lateinischen ad-venire, also an-kommen, mag zwar in erster Linie „warten auf das Ankommen, auf die Ankunft des Herrn“ gemeint sein, aber bedeutet es nicht auch zugleich, dass wir alle bei uns „ankommen“ dürfen? Ankommen, im Sinne von zu uns selbst finden, unsere Mitte zu erspüren? Zu erfühlen wo es uns gut geht, was uns gut tut und was nicht?

Nehmt euch Zeit und schafft Raum für euch selbst, für die Familie und Freunde, vielleicht auch für andere Menschen.

Schon seit vielen Jahrhunderten werden der Advent und das Fest der Geburt Jesu Christi mit unzähligen wunderschönen Liedern besungen. Die folgenden Zeilen sind im Liedtext von „Hirten auf um Mitternacht“, aus  „Geistliche Volkslieder“ gesammelt von Joseph Gabler, zu finden:

„Hirten auf um Mitternacht,
erhebt euch aus dem Schlafe;
Auf, der gute Hirt erwacht,
zu weiden seine Schafe.
Eilt zu Maria, zum Kripplein geschwind,
kommet und grüßt das göttliche Kind!“

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